„Man sollte seine eigenen Werte, Gefühle und Grenzen nicht für seine Kinder opfern.“

Mukira stellt die Mutter in den Mittelpunkt und unterscheidet sich somit von anderen Kursen. Hintergrund ist es, dem gesellschaftlichen Druck entgegenzuwirken, der einer Mutter oft aus der Gesellschaft entgegengebracht wird. Dieser Druck kündigt sich oft schon vor der Geburt an, beispielsweise bei der Wahl des Geburtsortes und spiegelt sich u.a. in kritischen Blicken oder Worten wieder. Nach der Geburt kann der Umgang mit Stillen, Schlaf, Impfen u.v.m. weiteren Druck erzeugen.

Da es keine allgemeingültige Antwort auf Erziehungsfragen gibt, müssen heutige Eltern aus einem endlosen Ratgeber-Sortiment ihren persönlichen Weg wählen. Dabei ist es wichtig, das eigene Wohlergehen nicht zu vergessen. Dieser Kurs soll einen Teil zu diesem Wohlergehen beitragen. Hier kann jedes Thema seinen Platz bekommen, ganz ohne Wertung. Im Vordergrund steht ein offener, freier Austausch.


Zum Ablauf:

Zu Beginn und am Ende des Kurses gibt es ein gemeinsames Ritual. Im Anschluss darf jede erzählen, welches Thema sie gerade beschäftigt. In dieser Form entsteht schnell ein Austausch. Für die Kinder liegen ausgesuchte Spielsachen bereit – hauptsächlich aus Naturmaterialien. In ruhigen Minuten ist jede Mama eingeladen, ihr Kind zu beobachten und dabei so wenig wie nötig einzugreifen. Dies ermöglicht den Kindern ihr Selbstvertrauen zu stärken, sei es beim überwinden von Hindernissen als auch im Kontakt zwischen anderen Kindern. Meine pädagogische Haltung basiert auf der „bedürfnisorientierten Erziehung“ zu der unter anderem Jesper Juul und Emmi Pikler zählen. Ausgewählte Bücher zu unterschiedlichen Themen liegen aus und können ausgeliehen werden.

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